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Erklärung zu Sklaverei und Menschenhandel

Technetix Group Limited

Technetix toleriert weder in eigenen Geschäftsbereichen noch in den Lieferketten Sklaverei, Menschenhandel oder jedwede andere Verletzung der Menschenrechte. Von allen Angestellten und Lieferanten wird zu jeder Zeit ethisches Handeln und die Einhaltung der rechtlichen Anforderungen gefordert.

Die Information in dieser Erklärung bezieht sich auf das am 31. Dezember 2016 beendete Geschäftsjahr.

Struktur und Lieferketten

Technetix ist in Europa, Nordamerika, Lateinamerika und der Asien/Pazifik-Region aktiv und differenziert sich von seinen Wettbewerbern durch detaillierte Kenntnisse der Anforderungen seiner Kunden und die Bereitstellung intelligenter und ausgezeichneter Lösungen für den Markt.

Technetix unterstützt seine Kunden durch den Aufbau von Beratungspartnerschaften und bietet dabei 27 Jahre Erfahrung in Breitband-Netzwerktechnologien. Es liegt in der Natur dieser Partnerschaften, dass Lösungen nach der Identifizierung eines Bedarfs schnell entwickelt und zur Marktreife gebracht werden können. Dies ist einer der Gründe dafür, dass das Unternehmen der erprobte, geprüfte und zuverlässige Lieferant für mehr als 2.000 Kunden in 91 Ländern ist.

Die Einkaufsaktivitäten von Technetix sind überwiegend zentralisiert. Das Unternehmen kann daher ein gutes Maß an Konsistenz und Zusammenhalt im Beziehungsmanagement zu den Lieferanten weltweit gewährleisten, was wiederum die Fähigkeit zur Überwachung der Leistung und zur Evaluation der Compliance mit einem angemessen hohen Maß an Zuversicht unterstreicht.

Ethische Standards und Erwartungen

Technetix toleriert in seiner Belegschaft keinerlei Diskriminierung, Belästigung oder Schikane. Alle Führungskräfte sind dazu aufgefordert zu gewährleisten, dass alle diesbezüglichen Richtlinien befolgt werden.

Technetix respektiert, dass in anderen Ländern Kulturen, Normen und Werte existieren können, die sich von den eigenen unterscheiden.  Es existieren jedoch gewisse Standards, die von dem Unternehmen als allgemeingültig angesehen werden. Die Lieferanten sollen diese Standards erfüllen und auch gewährleisten, dass diese in ihren eigenen Lieferketten Anwendung finden. Die Standards sind:

  • Die Lieferanten dürfen keine Art von Zwangsarbeit, Leibeigenschaft, Frondienst, Sklaverei oder Menschenhandel anwenden;
  • Die Angestellten der Lieferanten müssen ihre Beschäftigung frei wählen dürfen und nicht durch Nötigung, Strafen oder Drohungen an einer Trennung nach einer angemessenen Kündigungsfrist gehindert werden; alle Beschäftigungsverhältnisse müssen freiwillig sein;
  • Arbeitsstunden und Vergütungen sollten den lokalen Standards entsprechen
    und allen lokalen Gesetzen genügen;
  • Lieferanten dürfen Angestellte als Vorbedingung für ein Beschäftigungsverhältnis nicht zur Hinterlegung von Kautionen oder zur Abgabe von gesetzlichen Identitäts­dokumenten, Pässen oder Arbeitserlaubnissen auffordern.

Weiterhin sind unsere Lieferanten zur Einhaltung von Prozessen aufgefordert, die die Möglichkeit, dass an Technetix gelieferte Produkte Kriegsmineralien enthalten, minimieren.  Kriegsmineralien sind Mineralien, die unter den Bedingungen eines bewaffneten Konflikts und der Verletzung der Menschenrechte geschürft wurden. Entsprechend den Leitlinien der US-Rechtsprechung (Dodd-Frank Act) und der OCED betrachtet Technetix Gold, Zinn, Tungsten und Tantal als Mineralien, die in von bewaffneten Konflikten betroffenen Gebieten der östlichen Demokratischen Republik Kongo geschürft wurden.

Sorgfaltspflicht

Technetix stellt gegenüber allen momentanen und möglichen Lieferanten klar, dass eine transparente und faire Geschäftsführung erwartet wird. Vor Aufnahme einer Geschäftsbeziehung ist ein Anbieterfragebogen auszufüllen.  Der Anbieterfragebogen besteht aus einem umfassenden Set von Fragen, die der Evaluation der von dem Unternehmen angewandten Standards dienen und gewährleisten sollen, dass diese Standards die Anforderungen von Technetix erfüllen.  Sollte der Anbieterfragebogen eine Nichterfüllung der Anforderungen aufzeigen, wird Technetix − je nach Ausmaß der Abweichungen − die Aufnahme einer Geschäftsbeziehung entweder verweigern oder mit dem Lieferanten bezüglich der Erfüllung der Anforderungen zusammenarbeiten.

Vor der Akzeptanz eines neuen Lieferanten werden von relevanten Betriebs-, Richtlinien- und Qualitätsexperten sowie dem Senior Management eine On-Site-Bewertung und ein Audit durchgeführt.

Einhaltung ethischer Standards

Technetix unterhält mit allen Lieferanten eine enge Arbeitsbeziehung. Angestellte werden zum Aufzeigen jeglicher Bedenken bezüglich Sklaverei, Menschenhandel oder beliebiger anderer Aktionen, die nicht mit den Anforderungen vereinbar erscheinen, an einen leitenden Angestellten der Belegschaft ermutigt, damit angemessene Maßnahmen ergriffen werden können.

Regelmäßige Betriebsbesuche durch Betriebspersonal und leitende Angestellte sind ein integraler Bestandteil zum Erhalt dieser engen Arbeitsbeziehungen. Während dieser Besuche werden Arbeitsbedingungen und ethische Standards bekräftigt und geprüft. Dies beinhaltet auch das direkte Gespräch mit Angestellten in der Fertigung oder an der relevanten Arbeitsstätte.

Training

Technetix arbeitet mit allen Angestellten zusammen, um zu gewährleisten, dass sich diese der Leitlinien und deren Implementierung im Rahmen ihrer Position bewusst sind.  Angestellte erhalten − je nach Bedarf − besondere Schulungen zu Kernthemen, die das Unternehmen betreffen, so zum Beispiel zur Einhaltung der ethischen Standards im Unternehmen sowie bei dessen Lieferanten.

Diese Erklärung wurde durch den Vorstand von Technetix genehmigt.

Paul Broadhurst
Chief Executive Officer
Technetix Group Limited
31 März 2018